Dieser Abschnitt der Website beschäftigt sich mit der Geschichte des Textilherstellers "Medima Werke" – Angefangen von der Idee, mit der mein Großvater väterlicherseits 1932 startete, bis zu deren Ende um die Jahrtausendwende.
firma

Die Firma

Die Medima Werke begleiteten mich knappe 25 Jahre meines Lebens. Rückblickend sind mir drei Erinnerungen besonders im Gedächtnis haften geblieben.

Stempel & Fingerfarben

Meine ersten Erinnerungen betreffen das Büro meines Vaters. Dort gestaltete ich mit einer ansehnlichen Auswahl an Stempeln interessante Bilder oder malte Kopien aus, die aus dem Matrizendrucker kamen und so schön nach Spiritus rochen. Ebenfalls erinnere ich mich noch daran, daß mein Vater dort die großen Styroporplatten an der Wand hängen hatte, die ich mit dicken Lagen Fingerfarbe verziert hatte. Das Büro war damals in einer Außenstelle in Steinen untergebracht.

Produktion & Forschung

Eine weitere Erinnerung ist die an die Produktion. In den Schulferien immer wieder eine Gelegenheit, etwas Geld für die Anschaffung der damals recht teuren programmierbaren Taschenrechner der Marke Hewlett Packard zu verdienen; unter anderem mit dem Wechseln unzähliger Nadeln an den Strickmaschinen.
Hierbei lernte ich auch den Produktionsprozess kennen und bekam viel von dem - für ein mittelständisches Unternehmen ungewöhnlich hohen - Aufwand für die Grundlagenforschung mit.

Computer & weiße Kittel

Abschließend eine dritte Erinnerung, die mich besonders geprägt hat: Ein Kurzpraktikum während meiner Hauptschulzeit (bei uns hieß das "Schnupperlehre"). Eine Woche lang hatte ich Gelegenheit, im Neubau der Firmenzentrale in Maulburg bei der Installation der neuen EDV-Anlage – einem System 370 – zur Hand zu gehen. Die Techniker von IBM liefen in weißen Kitteln durch die Gegend und strahlten eine gewisse Aura der "Allwissenheit" aus. Seit jener Zeit ist meine Begeisterung für Computer definitiv final.




Impressum